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Gelenkschmerzen – Arthritis oder Osteoarthritis?

Osteoarthritis und Arthritis sind häufige rheumatische Erkrankungen, insbesondere Osteoarthritis, und einige ihrer Erscheinungsformen sind ähnlich, was zu Verwechslungen und Missverständnissen führen kann. Ihre Entstehung, Entwicklung und Behandlung sind jedoch sehr unterschiedlich.
In jedem Fall ist es wichtig zu wissen, dass beide mit Gelenkschmerzen verbunden sind, und dafür ist es notwendig, zunächst zu definieren, was Gelenke sind.

Anatomie der Gelenke.

Gelenke sind die Strukturen, in denen die Knochen miteinander verbunden sind und die den verschiedenen Skelettsegmenten sowohl Beweglichkeit als auch Stabilität verleihen. Es gibt verschiedene Arten von Gelenken, einige feststehend und andere, die meisten von ihnen, mehr oder weniger mobil. Bewegliche Gelenke, die bei rheumatoider Arthritis (RA) betroffen sind, bestehen aus den Enden von zwei oder mehr Knochen und anderen ebenso wichtigen Komponenten wie Gelenkknorpel, Gelenkkapsel und Synovialmembran.
Die Knochenoberflächen stehen nicht in direktem Kontakt mit den Gelenken, sondern sind von einem Band aus elastischem Gewebe, dem Gelenkknorpel, bedeckt, das Reibung und Verschleiß verhindert. In großen Gelenken wie Knien und Hüften ist der Gelenkknorpel etwa 3-4 mm dick, während er in Fingergelenken nur einen Bruchteil eines Millimeters dick ist.
Die Gelenkkapsel ist eine sackartige Umhüllung, die das gesamte Gelenk umschließt. Sie besteht aus zwei Membranen, einer äußeren Membran, die faserig und hart ist, und einer inneren Membran, die weicher ist und Synovialmembran genannt wird.
Die Synovialmembran kleidet die Innenseite der Gelenkkapsel aus und ist für die Produktion einer viskosen Flüssigkeit, der Synovial- oder Gelenkflüssigkeit, verantwortlich, die die Gelenkhöhle ausfüllt und als Schmiermittel die Reibung zwischen den Gelenkstrukturen verringert.

Sind rheumatische Erkrankungen ausschließlich Gelenkerkrankungen?

Nein, nicht unbedingt. Bei rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um eine breite Gruppe von Erkrankungen, die in der Regel den Bewegungsapparat betreffen, der im Wesentlichen aus Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken besteht, und die nicht direkt oder unmittelbar mit einem Trauma zusammenhängen.
Einige rheumatische Erkrankungen können mit Arthritis, d. h. einer Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, einhergehen, wie z. B. RA. Andere wiederum können ausschließlich die Knochen betreffen, wie bei der Osteoporose, oder sind auf einen degenerativen Prozess zurückzuführen, wie bei der Arthrose, der häufigsten rheumatischen Erkrankung.

Unterschiede zwischen Osteoarthritis und Arthritis (RA).

Bei der RA handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die in erster Linie die Synovialmembran betrifft, während es sich bei der Arthrose um eine nicht-entzündliche Erkrankung handelt, die einer degenerativen Störung des Gelenkknorpels entspricht.

Was die betroffenen Gelenke betrifft, so sind bei der RA am häufigsten die Gelenke der Extremitäten betroffen (insbesondere Finger, Zehen, Knöchel, Knie, Schultern und Ellbogen), die in der Regel symmetrisch auf beiden Seiten des Körpers betroffen sind. Bei der Arthrose hingegen sind die am häufigsten betroffenen Gelenke die Knie und die Hüfte, obwohl praktisch alle großen und kleinen Gelenke von dieser Erkrankung betroffen sein können, und es ist auch ungewöhnlich, dass die Läsionen auf beiden Seiten des Körpers symmetrisch sind.
Neben diesen beiden Erkrankungen gibt es noch viele andere Erkrankungen des Bewegungsapparates, die den Gelenkknorpel direkt betreffen, zum Teil auch als Folge von sportlicher Betätigung.
In den folgenden Beiträgen wollen wir einige der häufigsten Verletzungen des Gelenkknorpels aufzeigen und Ihnen bei deren Behandlung und Vorbeugung helfen.
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Quelle: Konartritis

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